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Dachpappenabfälle © SBAZV
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Dachpappe

In nahezu jedem Bauwerk befindet sich Dachpappe. Die Bahnen dienen als Feuchtigkeitssperre, vor allem im Dachbau. Vereinzelt wird Dachpappe in der Abdichtung von Kellergeschossen verwendet. Ein Problem bei Dachpappe besteht vor allem darin, dass ältere Chargen teerhaltig sind und den gefährlichen Abfällen zugeordnet werden müssen. Daher muss Dachpappe fachgerecht und von restlichen Bauabfällen getrennt entsorgt werden.

Entsorgung

Bei Dachpappe wird zwischen bitumen- und teerhaltigen Materialien unterschieden. Leider lässt sich nur durch eine spezielle Analyse teerhaltige von bitumenhaltiger (teerfreier) Dachpappe unterscheiden. Bitumenhaltige Dachpappe kann nur als solche entsorgt werden, wenn ein entsprechendes Analyseergebnis vorliegt. 

Seit Juli 2018 müssen Dachpappenabfälle zudem auf Asbestfasern, die sich im Trägermaterial oder in der Bestreuung  befinden können, untersucht werden. Wenn Dachpappenabfälle mit krebserzeugenden Fasern (Asbest, KMF) verunreinigt sind, ist eine thermische Entsorgung nicht möglich. 

Deshalb muss der Abfallerzeuger vor der Entsorgung eine Beprobung mit nachfolgender Analytik auf karzinogene Fasern veranlassen. 

Nachweislich asbesthaltige Dachpappenabfälle können nicht vorbehandelt bzw. verbrannt werden. Diese müssen entweder oberirdisch auf einer Deponie der Klasse III oder aber in einer Untertagedeponie abgelagert werden, was entsprechend höhere Entsorgungskosten zur Folge hat.

Wir beraten Sie gern und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot: Tel. 03371 69200.

Hinweis

Halten Sie die Stücke frei von Anhaftungen wie Styropor, Holz o. ä.

Bitte beachten Sie auch unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) insbesondere zur Befüllung des Containers (§ 3.5) sowie die Befüllhinweise.